Es ist schön, sich auf etwas zu freuen, darauf zu warten und dann es erleben. Die Erinnerungen sind das, was danach bleibt. Wenn es schöne Erinnerungen sind, dann blickt man auch gerne zurück.

Die Bildaufnahmen, die während der Kräutererlebniswochen entstanden sind, sind für die, die dabei waren, nette Erinnerungen an die gemeinsamen Tage. Allen anderen bieten sie einen Einblick in die schöne Zeit, die wir miteinander verbracht haben. In einer netten Gemeinschaft von kräuterinteressierten Menschen wanderten wir durch Wiesen, Moore und Wälder. Dabei bewunderten wir die Schönheit der Natur, genossen die warmen Sonnenstrahlen und wie nebenbei wurde das Wissen über Kräuter und ihre Heilwirkung vermittelt.

Kräutererlebniswoche 2018

Die Natur begrüßte uns mit einer Kräutervölle und mit wunderschönem Wetter.

Wir wanderten durch das Moor, bewunderten die zarten Wollgräser und staunten über die Löwenzahnblüten, die von einem Tag auf den anderen zu Pusteblumen wurden.

Eine unserer Wanderungen führte uns an den Pohlsee. Dort begegneten wir alten, mächtigen Buchen und liessen ihre magische Kraft auf uns wirken.

Bäume. "In ihren Wipfeln rauscht die Welt, ihre Wurzeln ruhen im Unendlichen; allein sie verlieren sich nicht darin, sondern erstreben mit aller Kraft ihres Lebens nur das Eine: ihr eigenes, in ihnen wohnendes Gesetz zu erfüllen, ihre eigene Gestalt auszubauen, sich selbst darzustellen. Nichts ist heiliger, nichts ist vorbildlicher als ein schöner, starker Baum." Hermann Hesse

Nachmittags waren wir fleißig. Wir haben gerührt, gekocht, Fichtenwipfelsirup angesetzt und Hildegards Herzwein zubereitet.


Im Freilichtmuseum in Molfsee liessen wir uns durch schöne Bauerngärten führen und in der alten Apotheke lernten wir, wie man anno dazumal Pillen drehte.

Gegessen haben wir vorzüglich: Gegen einen frisch geräucherten Lachs mit grünem Spargel oder einen über dem Feuer gekochten Eintopf, kann doch niemand was sagen, oder?

Und abends warteten die zauberhaften Zirkuswagen auf uns.

Kräutererlebniswoche 2017

Es war schön in Bokel anzukommen, sich kennenzulernen und gemeinsam auf der großen Naturwiese zwischen Heuschrecken und Fröschen nach Kräutern Ausschau zu halten.

  • "O, wenn die arme, gequälte, sieche Menschheit
    doch einmal zur Einsicht kommen wollte,
    dass nur in der Rückkehr zur Natur
    eine Rettung und Wendung zum Besseren möglich sei."

    Sebastian Kneipp

Die Kräuter und Früchte, die wir in der Umgebung der alten Mühle gesammelt haben, wurden zur Tinktur, Salbe oder zu leckerem Essen verarbeitet.


Abends ließen wir uns in die Welt der Märchen entführen. Zauberhaft und still wurde es im Garten der alten Mühle. Das Feuer prasselte, unsere Gedanken waren bei unseren Märchenhelden, der Mond und die Sterne schauten uns zu...